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Sonntag, 20. September 2020, 09:30 Uhr

Predigttext: 1. Mose (Genesis) 2.4b-9.15

Dies ist die Geschichte von Himmel und Erde, da sie geschaffen wurden.
Es war zu der Zeit, da Gott der Herr Erde und Himmel machte. Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen. Denn Gott der Herr hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; aber ein Strom stieg aus der Erde empor und tränkte das ganze Land.
Da machte Gott der Herr den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. Und Gott der Herr ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.
Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. 

Eine Geschichte aus dem Anfang der Bibel. Keine naturwissenschaftliche Abhandlung. Der alte Versuch, Antwort zu geben auf unsere Lebensfragen. Warum die Welt so ist, wie sie sein soll, jenseits von Eden. Eigentlich ist für alles gesorgt. Die Erde wie ein gut bewässerter Garten. Mitten drin wir. Immer zwischen Gut und Böse, unsere Nasen in allem drin. Wir wissen, wie es gerade aussieht.
Und Gott? Am Ende fertig mit uns? Irgendwie raus aus der Geschichte? "Bebauen und Bewahren" allein unser Job aus dem Nebel? 



Informationen zum Kirchenjahr evangelisch - 20. September 2020, 15. Sonntag nach Trinitatis

Aus dem Nebel - Gottesdienst am 15. So. n. Trinitatis
Mitwirkende
Pfarrer Peter Martins, Kantorin Svenja Andersohn
Ort Kirche Zum Guten Hirten Berlin-Friedenau, Friedrich-Wilhelm-Platz, 12161 Berlin