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Tucholsky Abend zum 100jährigen Jubiläum Groß-Berlins

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Tucholsky Abend zum 100jährigen Jubiläum Groß-Berlins


Datum Mittwoch, 21. Oktober 2020, 19:00 Uhr
Standort Kirche Zum Guten Hirten Berlin-Friedenau, Friedrich-Wilhelm-Platz, 12161 Berlin
Mitwirkende
Peter Siche, Gesang I Klaus Schäfer, Piano I Mareili von Lampe, Zusammenstellung
Tucholsky Abend zum 100jährigen Jubiläum Groß-Berlins

Am 1. Oktober 1920 wurden durch das „Groß-Berlin-Gesetz“ 27 Gutsbezirke, 59 Landgemeinden sowie die sieben bisher selbständigen Städte Charlottenburg, Köpenick, Lichtenberg, Neukölln, Schöneberg, Spandau und Wilmersdorf nach Berlin eingemeindet. Schöneberg hatte im Jahr 1919 schon 175.093 Einwohner. 

 Nun gehörte also diese Großstadt und damit auch Friedenau zu Groß-Berlin. An die Entstehung Groß-Berlins wird zum 100jährigen Jubiläum überall erinnert. Was uns heute selbstverständlich ist, wurde mit dem Verlust der Eigenständigkeit bezahlt und deshalb nicht von allen begrüßt.

 In der Kaiserallee 79, heute Bundesallee, ließ sich 1920 Kurt Tucholsky nieder. Hier lebte er bis 1924. Eine Tafel erinnert daran.

Zur Erinnerung an das bedeutsame Jahr 1920 und an Kurt Tucholsky gibt es eine Vorstellung mit dem Titel 

„Warum lacht die Mona Lisa“

„Malen kannste, Zeichnen kannste, Witze machen sollste, aba Ernst machen dürfste nich!“

Sie wird gemeinsam vom BA Tempelhof Schöneberg – dezentrale Kulturarbeit und der Gemeinde Zum Guten Hirten veranstaltet.

Es ist ein Programm über Tucholskys seltene Artikel zur bildenden Kunst der Maler Heinrich Zille, George Grosz, John Heartfield, Henry de Toulouse-Lautrec sowie der Fotobände von Ernst Friedrich (Krieg dem Kriege) und August Sander.

Zusammengestellt ist es von der Kunsterzieherin Mareili von Lampe, dem Sänger Peter Siche und dem Pianisten Klaus Schäfer. Die besprochenen Bilder werden projiziert, Tucholskys Beiträge dazu rezitiert und mit dazu stimmigen Liedern ergänzt.