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"Unterlassende Hilfeleistung" Gottesdienst am 1. Sonntag nach Epiphanias

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"Unterlassende Hilfeleistung" Gottesdienst am 1. Sonntag nach Epiphanias


Datum Sonntag, 9. Januar 2022, 09:30 Uhr
Standort Kirche Zum Guten Hirten Berlin-Friedenau, Friedrich-Wilhelm-Platz, 12161 Berlin
Mitwirkende
Pfarrer Martins, KMD Tobias Brommann
"Unterlassende Hilfeleistung" Gottesdienst am 1. Sonntag nach Epiphanias

Predigttext aus Jesaja 42,1-9

Siehe, das ist mein Knecht, den ich halte, und mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe ihm meinen Geist gegeben; er wird das Recht unter die Heiden bringen. Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht hören auf den Gassen. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus. Er selbst wird nicht verlöschen und nicht zerbrechen, bis er auf Erden das Recht aufrichte; und die Inseln warten auf seine Weisung. So spricht Gott, der Herr, der die Himmel schafft und ausbreitet, der die Erde macht und ihr Gewächs, der dem Volk auf ihr den Atem gibt und Lebensodem denen, die auf ihr gehen: Ich, der Herr, habe dich gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand. Ich habe dich geschaffen und bestimmt zum Bund für das Volk, zum Licht der Heiden, dass du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker. Ich, der Herr, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen. Siehe, was ich früher verkündigt habe, ist gekommen. So verkündige ich auch Neues; ehe denn es sprosst, lasse ich’s euch hören.

Wissen wo mein Gegenüber einknickt, ausrastet, sich seine Gesichtszüge verändern, er rot wird. Wissen, wo man die eigene Überlegenheit demonstrieren kann, die besseren Argumente hat, die Oberhand behält. Erschreckend ist: Je näher man sich kennt, umso genauer kennt man die Schwächen des anderen. Aber umgekehrt gilt das auch: Wer mich gut kennt, weiß, wo auch ich am verletzlichsten bin.
Doch wer um die Schwachstellen des/der anderen weiß, kann ihr oder ihm auch die größte Hilfe sein. Einfach dadurch, dass man unterlässt, was man auch tun könnte.
„Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen.“ (Jes 42,3)
Nicht noch eins draufsetzen, nicht zusehen, wie die Kraft ausgeht. Der Prophet Jesaja spricht von einer Gestalt – er beschreibt sie als „Knecht Gottes“ - die aus nächster Nähe zu Gott etwas nicht tut und anders hilft. Wie denn? Das verrät er nicht - vielleicht, um die, die auf ihn hören, auf eigene Gedanken zu bringen, was man denn stattdessen tun könnte. Die ersten Christen haben Jesus in diesem Knecht wiedererkannt. Und in ihm die unspektakuläre Weise, wie Gottes Gerechtigkeit herauskommt
.



Der Gottesdienst findet unter 3G-Bedingungen statt. Weitere Informationen dazu auf der Startseite/Aktuelles.



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