Vom Guten Hirten zum Christophorus

Vom Guten Hirten zum Christophorus

Vom Guten Hirten zum Christophorus

# Senioren

Vom Guten Hirten zum Christophorus
Die Woltersdorfer Schleuse senkt sich und einige Menschen schauen zu
© Foto Wolf

Vom Zum Guten Hirten zum Christopherus

Am geschichtsträchtigen 13. August – der Mauerbau begann vor 65 Jahren – freuten sich ca. 20 Personen unserer Seniorengruppe, dass Berlin nun 'grenzenlos' ist und wir problemlos zu Wasser und zu Lande den für viele noch 'unbekannteren Osten' erkunden konnten.

Zunächst mit U- und S-Bahn fast ein Stündchen bis nach Rahnsdorf, noch in Berlin! Dort wartete bereits eine hochmoderne Tram ('Made in Polen' wegen der Spurweite), in der wir, gut gekühlt, durch den herrlich grünen Wald bis zur Woltersdorfer Schleuse glitten – nun bereits in Brandenburg! Wie bestellt, war die Schleuse auch gerade 'in Aktion': Es wurde soeben eine kleine Yacht geschleust, was wir noch im letzten Ablauf miterleben konnten!

Jetzt wartete schon das Mittagessen auf der Terrasse des Restaurants mit herrlichem Blick auf den Flakensee. Satt und zufrieden holte uns Herr Grässler vom 'Woltersdorfer Verschönerungsverein' ab, um uns die Geschichte des Ortes und der nahen 'Liebesquelle' launig und humorvoll nahezubringen. Leider ist der Aussichtsturm auf dem Kranichsberg z. Z. aus bauchtechnischen Gründen geschlossen.

Nun wurde der 'Dampfer' sehnsüchtig erwartet, der uns mit einer leichten Brise über Erkner, Dämeritzsee, Neu-Helgoland über den Müggelsee nach Friedrichshagen schipperte. Herr Duhnsen von der Christophoruskirche begrüßte uns dort bereits am Anleger; mit ihm und der Tram waren wir flugs in der Kirche. Der Schmuckgiebel über dem Hauptportal ist seit den 1960er Jahren mit einem Mosaik verziert, das Christophorus vor der Müggelsee-Landschaft darstellt. Ein bisher verborgenes Altargemälde aus der Entstehungszeit der Kirche konnte erst kürzlich nach aufwendiger Restaurierung wieder freigelegt werden. Ein wunderbarer Abschluss mit einer kleinen Andacht und schönem Gesang – so waren alle mit S-/U-Bahn kurz nach 19 Uhr nach einem erfüllten Tag müde, aber zufrieden, wieder zu Hause.

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